Zeitgenössische Internationale Kunst
 
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PRESSEMITTEILUNG
Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur ein       
       ART internationale Messe für zeitgenössische Kunst
      10. Immagina ARTE
      28. 11- 01. 12. 08

Ausstellung von
      Prof. Song Soo Ryun
      Dagmar Dost Nolden
      Hans J.- Müller
      Prof. Eberhard Linke
      SANTONI
      Ali Zülfikar
 
Vernissage:
      am Freitag, um 17.00 Uhr
        Fiere di Reggio Emilia
        Via Filangieri, 15
        42100 - Reggio Emilia
        Tel.: 0522/503511,
        Tel.: +49 157  721 682 22
       
www.immaginafiera.it        www.galeriezeugma.com


Öffnungszeiten:
Freitag, 28. November,; von 17.00 bis 20.00 Uhr        
Samstag - Sonntag;  von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Montag, 1. Dezember 2008; von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Galerie Zeugma
Halle:  PAD.C, St. No: 27

 

 

GALERIE ZEUGMA

transarten
malerei-skulpturen-objekte

Erfolgreiche Ausstellung wird verlängert

das Motto "TRANSARTEN" wird in der Galerie Zeugma  um zwei Monate bis zum 14.01.2009 verlängert. 

Die Ausstellung in der Galerie Zeugma wird wegen des großen Publikumsinteresses um zwei Monaten verlängert.

Jetzt, eröffnen wir, die Galerie Zeugma, unsere seit sechs Jahren bestehende renommierte Kunstplattform. Wir  wollen, dass Sie Ihre Wahrnehmungen in anderen Dimensionen spürbar machen und erleben. Sie sollen somit neue Welten, neue Lebensphilosophien entdecken. Nichts bleibt für Sie einseitig, eintönig, allein, oder  ohne Bezug. Denn Sie brauchen die Vielfalt, die Besonderheit, die Tiefe der Sinne. Sie brauchen die Kunst.

 

Jetzt, haben Sie die Chance diese Besonderheiten hautnah zu spüren, für immer mit diesen zusammen zu leben, ohne  sich von Ihren Lieben zu trennen. Lassen Sie sich vereinen, lassen Sie sich vervollständigen, lassen Sie sich in die zeitlosen Gedanken fallen. Frei von jeglichen Sorgen, frei vom Alltäglichen, frei von Allem. Entscheiden Sie selbst über Ihre persönlichen Vorzüge und Harmonien, ohne jegliche Zwänge. Gestalten Sie Ihre Lebensräume und verwöhnen Sie Ihre Inneren Stimmen. Verleihen Sie Ihrer Individualität durch die Kunst mehr Stärke. Lassen Sie bitte Ihre Ausreden Zuhause.

 

Jetzt, möchten wir, die internationalen zeitgenössischen Künstler,  persönlich mit Ihnen in Kontakt treten, Sie mit uns  zu einer Zeitreise einladen, Hand in Hand, Auge in Auge. Wir möchten Sie ein wenig zu neuen Inspirationen, zu neuen Motivationen verführen. Denn Sie sind es wert.

 


Affinities
three artists from
Australia

Der australische Generalkonsul und Senior Handelskommissar Peter Rasmussen,
die Galerie Zeugma und die Galerie HM präsentieren eine Ausstellung von drei
Künstlern aus Australien.

Herr Oberbürgermeister Fritz Schramma kann leider nicht die Eröffnungsrede halten, da er sich
zu diesem Zeitpunkt auf einer Dienstreise befindet. Herr Dr. Lothar Lemper, Vorsitzender
des Ausschusses Kunst und Kultur/ Museumsneubauten der Stadt Köln, wird den Termin
in seiner Vertretung übernehmen.



Prof. Heijo Klein, Schauspielerin Ute Maria Lerner, Kulturamtsleiter Dr. Konrad Schmidt-Werthern

Herr Peter Rasmussen und Herr Prof. Dr. Heijo Klein werden zur Eröffnung
der Ausstellung „Affinities“ ein Grußwort an die Gäste richten. Die Künstlerinnen
Anthea Boesenberg und H.M. Du Rhone sind anwesend.

Als musikalische Begleitung wird Guido Meißner die polyphonen Klanggebilde des von ihm
traditionell gespielten, aus dem Norden Australiens stammenden Yidaki – in Europa
in abgewandelte Form als Didgeridoo bekannt – erklingen lassen.


Die feinen japanischen Gewebemonodrucke der Künstlerin Boesenberg’s widerspiegeln die archäologischen Ausgrabungsstätten. Im Focus stehen bei diesen Arbeiten nicht die bleibenden Werte, sondern die weggeworfenen alltäglichen Abfälle aus dem menschlichen Leben.


Die Bilder sind inspiriert von den Abfällen(Midden) der Ureinwohner Australiens. Sie haben einen eindeutig weiblichen Syntax -denn das Wegwerfen häuslichen Abfalls steht dort traditionellerweise den Frauen zu. Durch die feinen femininen Farbnuancen, die gedämpften Töne und sanfte Transparenz entwickelt sie eine starke Ausdrucksform in ihren Werken. Sanft erzählt sie von dem Wandel und dem Verlauf der Zeit.

H.M. von Rhone verbindet in ihren Werken die australische Landschaft und
Zen-Meditation. In ihrem Arbeitsprozess befindet sich die Künstlerin in einem unveränderlichen Zustand der Meditation. Die Betrachtung der Gestaltungsarbeiten kann eine meditative Erfahrung sein.

Song Soo-Ryun verwendet in seinen zeitgenössischen Gestaltungsarbeiten Methoden und Techniken die sich selber weiter entwickeln. In seinen Bildern widerspiegelt sich die Erinnerung der Kultur. Eine Lebensweise und Zivilisation die längst verloren scheint wird wieder sichtbar. Die ganze Darstellung bietet sich dem Betrachter, als sei sie seit langem unter einem Tuch verborgen geblieben.

 


Peter Rasmussen, Der australischer Generalkonsul


Ausstellungseröffnung:

am DONNERSTAG,
22. MAI 2008,
um 19.00 Uhr


Ausstellung von

Anthea Boesenberg
H.M Du Rhone
Song Soo-Ryun

Eröffnungsrede

Dr. Lothar Lemper,
Vertretung des OB Fritz Schrammas der Stadt Köln
Peter Rasmussen,

Der australische Generalkonsul
Prof. Dr. Heijo Klein,

Kunsthistorisches Institut der Uni Bonn

Musikalische Begleitung
Guido Meißner- Yidaki (Didgeridoo)

Hansaring 149, 50670 Köln
Montag - Samstag
von 11.00 - bis 19.00 Uhr
Tel.: +49 221 377 75 96

Fax: +49 221 340 96 00
Mobil: 0157 72 16 8 2 22
www.galeriezeugma.com


Dr. Konrad Schmidt-Werthern, Kulturamtsleiter - Köln


Stadt Anzeiger- Köln

Geheimnis der Augen
Sie sind das „Fenster zur Seele“ – unsere Augen. Innerhalb von Sekundenbruchteilen können sie jede Menge Intimität herstellen und Geheimnisse verheißen. Deshalb: Lassen Sie Ihre Augen sprechen, halten Sie Blickkontakt. Wichtig: beim Flirten zunächst nicht länger als fünf Sekunden, sonst fühlt sich Ihr Gegenüber eventuell in die Enge getrieben. „Lieber öfter mal einen kurzen Blick riskieren, das macht neugierig“, sagt die Expertin. Und: Gehen Sie mit offenen Augen durch die Welt. Ob in der Supermarktschlange, an der Bushaltestelle oder in der Kantine – überall kann’s ein bisschen knistern, wenn Sie die richtigen Botschaften senden.

Sie lachen und weinen, sie verführen und strafen, sie strahlen und erblinden: Augen sind mächtig und tiefgründig. Sie gelten als der Spiegel unserer Seele und zugleich als das Fenster unseres Bewusstseins zur Außenwelt.

In den Augen eines Menschen zu lesen, offenbart manches Geheimnis, denn Augen lügen nicht. Frisch verliebte Augen glänzen, große Kinderaugen schauen unschuldig in die Welt und wenn Blicke töten könnten, wer manch einer längst hinüber. Erst der Tod ist es, der die Augen für immer schließt. Arandus ist ein Künstler, der mit radikaler Konsequenz seiner Intuition folgt und damit im vielfältigen Szenario der Gegenwartskunst eine besondere Position einnimmt. Arandus folgt keinen modischen Attitüden oder Tagestrends: als veritabler Grenzgänger bewegt er sich mit seiner Malerei zwischen Empathie und Skepsis, zwischen Realität und Surrealität, zwischen Intellekt und Emotion. Seine Bilder zeigen prima vista den schönen Schein, die schöne Oberfläche ­ aber schon ein zweiter Blick zeigt, daß diese fragile Schönheit infrage gestellt und ausgelöscht wird. Gegensätze und Widersprüche bestimmen sein ufre, besonders dann, wenn seine Thematik klerikale Inhalte zitiert.


Kunstkritiker Herr Schweitzer

So überlagern sich in Schnuller extrem unterschiedliche metaphorische Ebenen: Vor einem stark gestisch gearbeiteten Fond mit aufglühenden Rottönen in einer dunklen Gesamtfarbigkeit erscheinen fast am oberen Bildrand die Chiffren eines Vogels und eines Vogelhauses. In diese Chiffren aber ragt bereits die magisch beleuchtete Figur eines nur knapp bekleideten Modells. Dessen Unterleib wiederum wird knapp unterhalb der Scham von einem strahlend hellen Pitbull überdeckt, der über einem Ensemble von Klerikern schwebt, deren einer mit einem Schnuller im Mund dargestellt ist. Jedes Objekt in diesem Bild ist ambivalent: das Modell unschuldig und zugleich lasziv, der Hund harmlos und gefährlich, die Geistlichen indifferent und infantil. Der Vogel schließlich fliegt zwar als freies Naturwesen umher ist jedoch (sogar durch eine Linie) mit dem ihm zugewiesenen Haus verbunden.

Der Betrachter mag glauben, diese Frau irgendwo schon einmal gesehen zu haben, auf der Straße, in einem Cafe, oder als Bild in einem Modemagazin. Eben weil das Porträt so verschwommen und so vage ist, bietet es dem Betrachter ein recht weites Assoziationsfeld. Aber wer die reale Frau nicht persönlich kennt, dem würde auch eine..gestochen scharfe" Bildwiedergabe nicht viel mehr an Informationen über sie bieten. Was das Bild künstlerisch-ästhetisch transportiert, ist mithin ebenso in der verschwom­menen Wiedergabe der Formgestalt erkennbar, d.h. man sieht ja, dass es sich um ein Porträt handelt, und zwar um eines einer kosmetisch perfekt gestylten Frau, wie wir sie normalerweise eher in der Werbung und in ,.Lifestyle"-Magazinen finden.


Regisseurin
Besime Atasever in der Galerie

Persönliche Erinnerungen wecken auch die bearbeiteten Vorlagen aus dem Familienalbum der Künstlerin. Da posiert der Großvater mit Hut und Mantel („Imsson"). Selbstbewusst, ja, fast herausfordernd blickt er in die Kamera. Jeder, der ebenfalls ein Familienalbum aus der Mitte des 20. Jahrhunderts aufbewahrt, findet darin ähnliche Großväter aus seiner eigenen Familie, die sich beim Sonntagsspaziergang in ähnlich strammer Haltung vor der Kamera aufgebaut haben.

Auch hier mildert die Unschärfe nicht die Prägnanz der Bildaussage: Ganz eindeutig dominiert der Großvater mit seiner Körpersprache das gesamte Bild, obwohl ihm nur ein Drittel der Bildfläche zur Verfügung steht. Die räumliche Konstellation zwischen den drei Personen mag sich beim Fotografieren zwar zufällig so ergeben haben, aber dennoch scheint der Großvater seinen beiden Begleiterinnen eine Rolle im Hintergrund zuzuwei­sen und seine Funktion als Familienoberhaupt zu betonen.


Dialog mit der Rechtsanwältin Frau Dikkaya

Trotz der künstlerischen Verfremdung transportieren diese alten Fotos jede Menge ein­deutig ablesbare Informationen über die Zeitgeschichte und über die Kostümgeschichte des 20. Jh. - man schaue sich nur die Fuchspelze an, welche die beiden Damen um ihre Schultern geschlagen haben, was der Mode um 1940 oder 1950 entsprach. Oder man betrachte die große, unbequeme braune Handtasche, mit der die Mutter der Künstlerin

In Hannes Helmkes Arbeiten setze er sich mit dem Menschen in seiner Körperlichkeit auseinander. Der Verbindung von Körper und Geist. Dem Menschen mit seinem "Ich-Bewusstsein", als ein denkendes und fühlendes Wesen, eingebunden in einen Körper, der "sein Selbst sein" zum Ausdruck bringt.