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Galerie Zeugma präsentiert die Künstlerin Sibylle Waldhausen aus Berlin und den Künstler Dimitri Vojnov aus Ruppertshain unter dem Titel "ArtBerlin" bis zum 25. April 2012 .
Galerie Zeugma lädt Sie und Ihre Freunde herzlich zur Ausstellungseröffnung am Freitag, 24. Februar 2012, um 19.00 Uhr ein.
Beide Künstler werden anwesend sein.
Live Performance des Künstlers Dimitri Vojnov Erzählungen und simultane Kunst “Ich höre und male”

Die Künstlerin Silbylle Waldhausen wurde 1963 in Berlin geboren. Nach dem Studium FHTW Berlin (Abschluss als Diplom-Museologe) studierte sie Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Sie wurde mit zahlreichen Kunstpreisen ausgezeichnet. “In Bronze gegossen erscheinen die Menschenbilder der Künstlerin, alleine und in Gruppen, statuarisch ruhend oder in der Bewegung. Sie sind alleine, auch wenn sie Teil einer Gruppe sind. Die Größe der Figuren und Figurinen zeigt das Kleinsein des einzelnen Menschen im Makrokosmos. Und trotz dieses ‚Kleinseins‘ beanspruchen sie Raum, erfordert die Aura einer jeden einen entsprechend großen umgebenden Raum, in dem sie sich entfalten kann. Die Frage nach Nähe und Distanz beantworten sie mit einer klaren, Verletzlich-keit hindernden Distanziertheit. Ihr Erscheinungsbild, die unebene Oberfläche der Bronze, dokumentiert ihre Zerbrechlich-keit, ihr fragiles Dasein. Das Innere scheint sich im Äußeren wieder zu finden. Das Material der Bronze als Bild der Haut. Spuren des Lebens bilden sich ab, werden von der Künstlerin in das Material hineingegeben, mit ihren Händen geformt. Die Oberfläche spiegelt die individuelle Gestaltung. Sibylle Waldhausen arbeitet traditionell, sie arbeitet mit ihren Händen, experimentiert mit verschiedenen Materialien. Trotz neuer Medien, hoch technisierter Möglichkeiten bleibt sie den plastischen Materialien und den ihnen innewohnenden Bedingtheiten treu. Sie modelliert in Gips, lässt in Bronze gießen oder arbeitet mit dem für die bildhauerische Arbeit eher untypischen Material Beton und Blattgold. Mit ihren Händen formt sie Abbilder der Menschen und ihrer Räume, formuliert Metaphern, und beschreibt so den Weg, den Lebensweg, den Pilgerweg zwischen Leben und Tod mit all den möglichen Facetten des Daseins.” Ellen Markgraf
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Dimitri Vojnov zählt zu den bekanntesten Künstlern im Rhein-Main-Gebiet. Der 1946 geborene Maler studierte an der Akademie der schönen Künste in Sofia und lebt seit 1986 in Deutschland. Vordergründig könnte man seinen Stil als surrealistisch bezeichnen, doch dies würde seine künstlerische Bandbreite zu stark verkürzen. Er hat viele Vorbilder in der Kunstgeschichte, aber der größte Meister sei für ihn Leonardo da Vinci, so Vojnov. Viele seine Werke haben eine erotische Ausstrahlung, aber da ist noch mehr, oft eine ironische Kritik an den gesellschaftlichen Entwicklungen, aber nicht mit erhobenen Zeigefinger, eher mit einem Augenzwinkern. Bei der Auswahl seiner Motive lässt er sich von der Weltliteratur und den großen Mythen der Menschheit leiten. Seine Kunstwerke sind von einzigartiger, hoher malerischer Qualität. Er malt überwiegend in Öl und Acryl. Doch auch seine Zeichnungen beweisen seinen sicheren Strich. Im Triptychon „Engelslieder nach Rilke“ finden sich neben zärtlichen Bereichen, die die Mutterliebe ausdrücken, dynamische Bewegungen, die das männliche Moment darstellen. Die Ausstellung soll den Kunstinteressierten die verschiedenen Seiten des Künstlers nahe zu bringen. Lassen Sie sich von der Live Performance und der Persönlichkeit des Malers inspirieren.
„Ich habe mich der Malerei verschrieben, wie ein Mönch seiner Kirche, ich predige nicht, ich beichte, ich bin kein Maler, ich bin ein Beichtender.“
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Die Galerie Zeugma präsentiert die Künstlern Mahtab Firouzabadi (Teheran, Iran), David Begbie(London, England) und die neuesten Werke des Warendorfer Künstlers Demir Demiroski unter dem Titel "DreiArtEn" bis zum 10. Januar 2012 .

Eines der herausragenden Talente Irans ist die 1970 in Teheran geborene Mahtab Firouzabadi. Firouzabadi studierte an der renommierten Azad Kunstakademie in Teheran und schloss dieses Studium mit dem Bachelor of Art ab. Als Preisträger wurde die Künstlerin der Ausstellungsbetrieb an der Internationalen Expo 2006 in China ausgezeichnet.
Ihre jüngsten Bilder sind abstrakte Darstellungen einer natürlichen Ansichtsweise, eine geometrische Abstraktion von Dreiecken und zerklüfteten Oberflächen. Sie nutzt diese sentimentalen momentanen Bewegungen fließender Farben mit unterschiedlichen Farbstärken, die in den Bereichen der Luft einem fließenden Fluss ähneln. Mit der verlaufenden Flüssigkeit kann sie etwas von dieser Poetik unter mehr einfachen Flächen verbergen. Manchmal unterbricht die Dynamik und manchmal neigt sie dazu diese zu betonen. Die fallenden Tropfen und Ströme ihrer Farben sind ein vorurteilsloser Verweis auf einige Katastrophen vergangener Zeiten wie Tsunami, Sturm und Vulkane, während sie auch als innerer Fluss der Seele des Künstlers betrachtet werden können. Obwohl lebendige Farben in den Werken vorhanden sind, ist aber der Hauptgrund ihrer Schöpfungen eine Vielzahl von Kontrasten zu produzieren. Mehr einfache bräunlich monochrome Flächen widersetzen sich gewissen Grautönen. Die Farbe bewegen sich manchmal in der Nähe von mythischen Kreaturen wie Drachen, Sphinxen und Icarus, mit der bewussten Unterstützungen der Künstlerin.

Der Künstler Demir Demiroski wurde 1954 in Ohrid/Makedonien geboren. Ursprünglich mit intensiver Malerei mit Öl auf Leinwand arbeitend, kreiert er bereits 1984 seinen eigenen Kunststil „Abstrakte Wassermalerei“. Als ausgebildeter Mediendesigner war er zu dem Gewinner des Plakatwettbewerb zur EXPO 2000 in Hannover.
Gezeigt werden Bilder seiner neuesten Schaffensphase. Betrachtet man diese von nahem, erkennt man auch deren spezielle Maltechnik, mit der die Bilder geschaffen wurden: Tausende von kleinen Kreisen formen das Motiv. So beinhaltet das Gemälde der Abbildung auf der Einladung an die 35.000 Kreise. Die großen Formate enthalten sogar an die 100.000„ erklärt Demir Demiroski. “Die Arbeitszeit pro Bild beträgt durchschnittlich 14 Tage. Verbraucht habe ich pro Bild ca. 25 Pinsel der Stärke 1 und 2.“ so der Künstler.

Diese neuen Bilder sind in Anlehnung an die so erfolgreichen Bilder der „Wassermalerei“ von Demiroski entstanden. Bei diesen neueren Werken in der Ausstellung wurde jedoch mit feineren Pinseln und einer erweiterten Maltechnik gearbeitet.
David Begbie wurde in Edinburgh, Schottland im Jahre 1955 geboren. David Begbie entdeckte die besonderen Eigenschaften seines bevorzugten Materials Steelmesh als Medium schon als Kunststudent im Jahr 1977, seine "Steelmesh Art" wird inzwischen weltweit nachgeahmt. David Begbie ist ein Meister dieser einzigartigen Kunstform und seine Werke sprechen ihre ganz eigene Sprache. Figuren aus Drahtnetz wirken transparent: "90 Prozent Luft" - jedoch haben sie eine weitaus größere physische Präsenz als jedes feste, konventionelle Medium. Gezielte Beleuchtung als integrierter Teil der Komposition erzeugt höchst bemerkenswerte Ergebnisse; die Kombination von zwei und drei Dimensionen sowie projizierte Schatten erzeugen zusammen eine optische Einheit von Bild und Objekt.
Die Skulpturen sind stets von Hand geformt, und weder abgeformt, gemodelt oder durch Wärmebehandlung entstanden,
durch einen weiteren Fertigungsprozess wird das Drahtnetz fixiert, die Kunstwerke sind damit erstaunlich robust.
David Begbie arbeitet direkt mit seinen Händen in das Medium hinein, etwa so wie andere Bildhauer mit Ton arbeiten - jede Skulptur ist einzigartig.
Ausgehend von den Skulpturen entwickelte David Begbie seine FLAT STEEL PANEL Skulpturen. Diese zweidimensionalen Kunstwerke der ersten Serie "SHADOW SERIES" sind jeweils in einer limitierten Auflage von 9 Exemplaren erhältlich. Diese flachen Kunstwerke beinhalten die unvermindert magische Wirkung der dreidimensionalen Unikate, was den Unterschied zur zweidimensionalen Kunstform verwischt.
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Die Kölner Galerie Zeugma präsentiert unter dem Titel „artraum“ Arbeiten von José Mari Casanova und Siegfried Santoni. Santoni Werke wurde seit 1972 stellt er seine Kunstwerke in über 300 nationalen und internationalen Einzel-, Gemeinschafts- und Museen aus. Er studierte an der Hochschule für darstellende Kunst in Graz bei Prof. Dr. Skalicki. Er erhielt eine Einladung der Stadt Berlin, um seine Interpretationen zu den gesellschaftlichen Veränderungen in Mitteleuropa 1990 auf die Berliner Mauer zu malen. Diese Trilogie "Maschine - Mensch" ist seit 1991 unter Denkmalschutz.

SANTONI war offizieller Repräsentant Österreichs im internationalen Kulturaustausch in 4 Einzelausstellungen in den Museen von Mexiko. Dem Österreicher gelingt es, mit transparenten Farben den Punkt zu malen, an dem die Energien des Sonnenlichts auf die Kraft der Erde treffen. In seinen Meeres- und Berglandschaften erscheint alles in dynamischer Harmonie.

Hügel und Berge strömen mit flüchtigem Schwung in- und auseinander. Die Wolken leuchten im Gewicht schwebender Leichtigkeit. Und unsichtbare Kräfte aus dem Inneren der Erde zeigen sich als Schwingung an der Oberfläche. SANTONI zeigt das Gesetz von Bewegung und Verwandlung als zentrales Prinzip der Schöpfung. Sie ist nicht ein für alle Mal abgeschlossen, sondern findet in jedem Moment aufs Neue statt.
Im 1956 geborene Bildhauer José Maria Casanova hat er Bildhauerei und Formen in Madrid studiert. In der Arbeit von José Maria Casanova ist immer eine schmerzhafte Kraft in der Materie präsent. Die daraus resultierenden Formen des Expressionismus gleichen fast einem Erdbeben. Der wahre Charakter, der glatte und polierte Oberflächen mit sich bringt, fehlt in Teilen. Die verwendeten Materialien Bronze und Holz dienen seinem Verständnis von Skulptur, so dass die Ergebnisse definiert werden können. Beginnend als Ausdruck in vielen Fällen mit Bezug zur Lyrik. Reflexion, das langsamere Tempo des Blues oder manchmal sogar sich über die Welt lustig machend.
Die Ausstellung von 22. Mai 2011 bis zum 08. September 2011.
www.galeriezeugma.com

Die Formen zum Sprechen zu bringen, Ausdruck seiner Körper bis zum letzten Detail. Der Bildhauer Prof. Eberhard Linke wurde 1937 in Lausan/Schlesien geboren. 1959-1964 hat Linke das Studium zum Bildhauer in der staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart, in der Klasse von Prof. Otto Baum, absolviert. Wenn Linke sich von Archetypen der Mythologie und Literatur inspirieren lässt, so illustriert er nicht. Man vergleiche etwa seine Verkörperung der Salme mit dem Naturalistischen. Um individuelle Psychologie bemühten sich Stuck oder Klinger. Der Unterschied vom Zufälligen zum Essentiellen ist so erkennbar. Nicht das ''Was'' sondern das ''Wie'' ist ausschlaggebend, sondern die Übersetzung einer Idee in die Sprache der Plastik. Die Schöpfungen des Künstlers sind immer unverkrampft. Er spielt mit statischen Problemen. Der gewaltige Betonklotz der "Großen Wolke" scheint von den Fingern der hochgereckten Hand wie ein Luftballon in die Höhe geschnellt zu werden. Und der Impuls genannte schwere Brocken und die ihn berührende Hand halten sich bei geringster Standfläche in schwebender Balance.

Der im Jahre 1952 geborene Künstler Bahram Hajou studierte im Jahre 1978-84 an der Kunstakademie Münster. Bahrams Kunst lädt dazu ein, die berühmte Bestimmung großer Dichtung, die wie ein sprechendes Bild sei, umzuwandeln. Bahram malt sprechende Bilder. Überschaut man die letzten zehn Jahre seines Schaffens, so ist unübersehbar, dass er von einer Vision besessen ist. Das Thema seiner Kunst ist der Mensch in seiner Einsamkeit. Und diese Vision, die zwar, wie er uns zeigt, Bild werden kann, die aber über die Sprache hinausführt. Bahram übersetzt in die Sprache der Symbole. Es beeindruckt die Kontinuität der Motive: das Gesicht, der Körper des Menschen, der leere Raum, die unzugänglichen Türme, verfallene Behausung, Landschaft als Naturgewalt oder Chimäre. Ende der achtziger Jahre war das alles schon präsent, aber gleichsam noch domestiziert durch ein starkes mimetisches Moment. Die Dörfer waren als ”Dörfer” noch Hausgruppen und es gab Horizonte. Seither jedoch, besonders nach den vorherrschend informellen Jahren 1991 bis 1993, vollzog sich eine ungeheure Konzentration des Ausdrucks.

Der Künstler Daniel Dyminski absolvierte eine Ausbildung zum Photoretoucheur und Konservator in der Firma Braun in Mülhausen. Danach folgte ein Lehrgang an der Schule für grafische Künste und schließlich der Besuch der Gewerbeschule in Basel. In den Ateliers Gregor Scheer und Wiener in Heidelberg erlernte er die verschiedenen Techniken und Verfahrensweisen der Ölmalerei. Seit 1972 besucht er auch kontinuierlich Ausstellungen und Kunstmuseen. Seine Werke wurden in Spanien, Frankreich, Deutschland, Polen und Japan ausgestellt. Daniel Dyminski arbeitet vorzugsweise im Atelier; aber zu seinen Leistungen gehören auch Fresken und Skulpturen für den Aussenbereich.

Der Künstler Daniel Dyminski absolvierte eine Ausbildung zum Photoretoucheur und Konservator in der Firma Braun in Mülhausen. Danach folgte ein Lehrgang an der Schule für grafische Künste und schließlich der Besuch der Gewerbeschule in Basel. In den Ateliers Gregor Scheer und Wiener in Heidelberg erlernte er die verschiedenen Techniken und Verfahrensweisen der Ölmalerei. Seit 1972 besucht er auch kontinuierlich Ausstellungen und Kunstmuseen. Seine Werke wurden in Spanien, Frankreich, Deutschland, Polen und Japan ausgestellt. Daniel Dyminski arbeitet vorzugsweise im Atelier; aber zu seinen Leistungen gehören auch Fresken und Skulpturen für den Aussenbereich.
